So bezahlen Sie für Vista weniger als die Hälfte – und zwar völlig legal!

Freitag, 2. Februar 2007, 15.42 Uhr | Giesbert Damaschke

Die meisten Leute werden ihre Version von Windows Vista Home Premium wohl mit dem Kauf eines neues PCs bekommen. Doch wer sich erst vor wenigen Monaten einen neuen PC gekauft hat und jetzt auf Vista upgraden möchte, der muss je nach Version ziemlich tief in die Tasche greifen. Die Preise für die Vollversionen von Home Premium, Business und Ultimate liegen hier zwischen 320 und 520 Euro (von Home Basic sollte man die Finger lassen). Selbst bei den Upgrade-Versionen langt Microsoft noch kräftig zu, hier werden zwischen 200 und 320 Euro.

Doch wer bereit ist, auf ein paar Kleinigkeiten zu verzichten, der kann Vista für weniger als den halben Preis bekommen – mit vollem Funktionsumfang und völlig legal, wohlgemerkt!

Denn Vista liegt auch in so genannten „OEM“- oder „Systembuilder“-Versionen vor. Dabei handelt es sich um die Version, die PC-Hersteller auf ihren Computern vorinstallieren können. Früher durfte OEM-Software nicht in den Einzelhandel, doch dieser Beschränkung hat der BGH 2000 einen Riegel vorgeschoben. Seither werden diese Versionen auch im normalen Einzelhandel verkauft.

Bei einer OEM- / Systembuilder-Version von Vista müssen Sie allerdings auf ein paar Dinge verzichten:

  • Die bunte Verpackung
  • Dokumentation
  • Die zwei kostenlosen Support-Anfragen, die Microsoft jedem Vista-Käufer einräumt.

Ansonsten sind die OEM-Versionen mit den Vollversionen identisch.

Und die kleinen, nebensächlichen Einschränkungen sind problemlos zu verschmerzen, wenn man einen Blick auf die Preise wirft: Eine OEM-Version kostet weniger als die Hälfte der normalen Vollversion.

So ist etwa die OEM-Version von Home Premium bei Amazon bereits für rund 100 Euro zu habe; Vista Business OEM kostet ca. 150 Euro und selbst Vista Ultimate OEM reißt mit knapp 200,00 Euro keine übergroßen Löcher mehr ins Haushaltsbudget.