Lesertipp: Ein Mittel gegen Spam

Donnerstag, 24. Mai 2007, 18.27 Uhr | Giesbert Damaschke

Spam wohin man schaut: Immer, wenn man glaubt, man habe das gröbste hinter sich, kommt die nächste Spamwelle.Die mächtigste Waffe gegen Spam auf Anwenderseite ist ein so genannter statistischer Filter. Dabei wird die eintreffende Mail auf bestimmte Merkmale überprüft, an denen man eine typische Spammail erkennt. Der Clou an diesen Filtern ist ihre Lernfähigkeit. Jede unerwünschte Mail, die vom Filter nicht erkannt wird und es bis in den Posteingang geschafft hat, kann vom Anwender nachträglich als Spam klassifiziert werden. Daraufhin analysiert der Filter die Mail und erweitert seine Erkennungsmuster. Beim nächsten Mal wird diese oder eine ähnliche Spammail automatisch erkannt  und aussortiert.

Manche Mailprogramme wie etwa Thunderbird besitzen einen integrierten statistischen Spamfilter, anderen Programmen wie etwa Outlook können um eine solche wirkungsvolle Waffe gegen Spam ergänzt werden.

Eines dieser Programme ist der Spamihilator, auf den mich mehrere Leser hingewiesen haben und auf den auch ich an dieser Stelle gerne einmal hinweise.

Das Programm ist durchaus nicht das einzige Programm seiner Art, hat aber eine Reihe von Vorteilen: es ist kostenlos, es ist sehr effizient, es ist recht einfach zu installieren und es vollständig auf deutsch. Obendrein gibt es ein deutschsprachiges Supportforum, in dem jeder nur denkbare Aspekt rund um das Thema Spam und Spamihilator diskutiert wird.

Ich selber kann mit dem Programm leider nicht viel anfangen – ich arbeite überwiegend an einem iMac und Spamihilator ist ein Windows-Programm. Aber allen Windows-Anwendern, die unter der täglichen Spamlast ächzen, sollten sich das Programm einmal anschauen.