Guten Morgen!
Sagen Sie mal – wie beginnen Sie eigentlich Ihren Arbeitstag? Sitzen Sie leicht dösend morgenmufflig am Schreibtisch und warten Sie darauf, dass der erste Kaffee wirkt? Oder sind Sie hellwach und gutgelaunt schon in den frühesten Morgenstunden emsig bei der Arbeit?Wie auch immer: Dank einer Studie der Schweizer Agentur Publicis können Sie Ihr morgendliches Verhalten nun länderübergreifend einordnen. Die nämlich hat, so entnehme ich der “Süddeutschen Zeitung”, in einer Vergleichsstudie untersucht, was vormittags in den Büros in Österreich, Deutschland und der Schweiz passiert. Dazu wurden 1200 Personen zwischen 14 und 59 Jahren in einer Online-Befragung interviewt.
Dabei kam zum Beispiel heraus, dass Männer morgens erstmal einen Kaffee trinken (14 Prozent; Frauen: 8 Prozent), während rund ein Drittel aller Frauen sofort mit der Arbeit beginnen (31 Prozent, bei den Männern fangen nur 22 Prozent mit der Arbeit an, sobald sie ins Büro kommen).
Betrachtet man die Ergebnisse im Ländervergleich, zeigt sich, dass die Tradition des “Wiener Kaffeehauses” in Österreich tief verwurzelt zu sein scheint, hier ist mit 16 Prozent die “Erstmal ein Käffchen”-Fraktion besonders stark vertreten. Die Schweizer dagegen sollen besonders eifrig bei der Arbeit sein. Rund 30 Prozent der Befragten legen angeblich sofort los.
Die erste kurze Arbeitspause wird länderübergreifend zwischen 9 und 10 Uhr eingelegt – zumindest gaben über zwei Drittel aller Befragten dies an. In der Pause wird geplaudert (hier liegen die überraschend die Schweizer weit vorn) und gegessen, wobei, kaum überraschend, die Frauen überwiegend zu Obst und Joghurt greifen, während die Männer Wurststullen vorziehen. In Sachen Wurst macht den Deutschen übrigens keiner was vor, 23 Prozent der Deutschen bevorzugen diesen Brotbelag, während es in Österreich nur 18 Prozent und in der Schweiz verschwindend geringe zwei Prozent sind.
Die Tätigkeit Nummer eins ist in der Pause allerdings das Internetsurfen, das der Zeitungslektüre oder dem Gespräch mit den Arbeitskollegen zunehmend den Rang abläuft. Bei rund 25 Prozent der Befragten startet der Webbrowser mit der Homepage des Arbeitgebers, rund 20 Prozent lesen zuerst ihre E-Mails, bevor sie sich weiter im Netz umsehen.
Es spricht also nichts dagegen, wenn Sie Ihren Arbeitstag mit einer Tasse Kaffee und der Lektüre von “PC-Business Know How!” starten.
